Zwei EM-Medaillen für die Oldie-Fechter

Carolin Marheineke und Marco Longo holen Gold und Silber mit ihren Teams

Cognac.(gst): Von der Europameisterschaft der Veteranen-Fechter brachten die ins Nationalteam berufenen Vertreter der TSG Gold und Silber mit, wodurch nun erstmals ein EM-Titel in den Vereins-Annalen verbucht ist! Carolin Marheineke & Co. waren in der Ü60 unschlagbar, Kantersiege gegen Finnland und die Schweiz sowie ein spannendes 45:36 gegen Mitfavorit Frankreich brachten Platz zwei der Setzliste. Nach souveränem 45:25 über Holland wurden die Französinnen im Halbfinale mit 45:28 noch deutlicher distanziert ehe auch Italien nach Zeitablauf mit 21:33 die Waffen strecken musste. Und immer war Doppel-Weltmeisterin Marheineke eine Stütze des siegreichen Teams, in ihrer Titelsammlung fehlt nun nur noch EM-Gold im Einzel.

Ganz oben auf dem Podest freuen sich v. r. Carolin Marheineke, Frauke Hohlbein, Bettina Fichtel, Astrid Kircheis und Angela Kummich über Gold.

Auch Marco Longo konnte bei den Herren maßgeblich zum Silber-Gewinn beitragen, seine Top-Form und Nervenstärke half nicht nur bei den knappen Siegen über Belgien und Ungarn in der Runde. Gegen Irland, Holland und die starken Schweizer setzten die deutschen Recken doppelt so viele Treffer wie ihre Gegner, ehe gegen die Lokalmatadoren im Finale der Faden riss. Auch in die Ü40-Teams wurden TSG-Asse berufen. Bei den Damen kämpften Julia Ehlermann und Julia Brasche, die Premiere im Nationalteam feierte, um EM-Ehren. Nach starkem 45:28 über Irland verhinderte eine unglückliches 41:45 gegen die Ukraine eine gute Setzung, sodass man früh auf die starken Schwedinnen traf und unterlag. Doch durch Erfolge über Finnland und Spanien sprang noch Platz elf heraus. Sehr stark fochten Alexander von Trützschler und Henning Wirth im Ü40-Team. „Sehr schade, dass sie nach souveränen Siegen über Ungarn, Belgien, Österreich und die Schweiz bei äußerst unglücklichen Niederlagen gegen Frankreich und Polen als Vierte Bronze knapp verpassten. Aber 2028 wird wieder angegriffen“, schaut Sportwart Peter Bitsch optimistisch nach vorn.